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Stefan Steinmetz
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Dabei seit: 10.02.2006
Beiträge: 1688

Der Elfenmacher(4) Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Auf dem Weg nach Achen kam die Vermisstenmeldung im Autoradio.
„Seit gestern Abend wird die zehnjährige Jacqueline Pfeifer aus Runsach vermisst“, sagte der Radiosprecher. „Das Mädchen kam nicht vom Flötenunterricht nach Hause zurück. Die Polizei befürchtet, dass Jacqueline dem Kindesentführer zum Opfer fiel, der bereits sechs andere Mädchen aus Runsach entführt hat und nach etwa einer Woche die abgesägte linke Hand der Mädchen per Post an die Eltern schickt.“
„Bäckerei Pfeifer“, murmelte Stephan. „Die Frau ist eine geborene Kowak. Noch eine von dem Pack. Nowak-Pack. Und nun ist das liebe Töchterlein absent. Na dann sorgt euch mal schön.“
Draußen auf der Landstraße ließ er den Wagen laufen. Es war ein Modell der gehobenen Mittelklasse; nichts Besonderes aber gut und solide.
„Nicht solide genug für die Kowak-Schweinebande!“ knurrte Stephan. Der Wagen war neu lackiert. Eines Nachts war jemand in seine Garage eingedrungen und hatte das Auto von oben bis unten brutal zerkratzt. Der Lack war vollkommen hin gewesen. Auch ein Grund, aus Runsach fortzugehen. Es waren welche vom Kowak-Clan, dessen war Stephan sich absolut sicher. Die Drecksäue hatten im Auftrag von Clanchef Siegfried Kowak gehandelt.
„Ich zahl es euch heim!“ schnaubte Stephan. „Immer wieder. Ihr seid zu weit gegangen. Ihr braucht euch nicht zu wundern, dass ich zurückschlage. Ich sorge dafür, dass ihr eures Lebens nicht mehr froh werdet, ihr Schweine! Räudiges Kowak-Pack!“
Der Wagen brauste über die kurvige Landstraße Richtung Achen. Die Karre ging gut ab. Gerne hätte Stephan Harrer ein richtiges Sportauto gehabt. Ein Morgan lag ihm am Herzen, so ein altmodischer britischer Sportwagen. Das würde ihn reizen. Aber dazu brauchte er erst mal die Knete für das Haus in Runsach und selbst dann war es mit einem Morgan so eine Sache. Der englische Zweisitzer war im Prinzip nichts weiter als ein Motor mit zwei Sitzen auf einem Fahrgestell. Die Kiste war zu nichts nutze außer zu gelegentlichen Ausfahrten mit offenem Verdeck.
„Aber gefallen tät er mir“, sagte Stephan zu sich selbst.
Er beschloss, erst mal ein Modell zu bauen. Das konnte er sich dann in Ruhe anschauen, so lange er wollte. Aber erst nach dem 540K. Der war zuerst an der Reihe.
Nach den Nachrichten kam Musik aus den Achtzigerjahren. Jah Wobble sang mit Dolores O´Riordan „The Sun does rise“. Stephan drehte das Radio lauter. Er kannte das Lied von einer CD seiner Mutter. Die war auf diese Musik abgefahren.
„Das lief damals in der Dorfdisco in Achen“, hatte sie ihm erzählt, „wenn dein Vater und ich am Wochenende loszogen, um einen drauf zu machen.“
Es fiel Stephan Harrer schwer sich vorzustellen, dass sein engarschiger Vater einen drauf machte. Das passte überhaupt nicht zu dem.
Während ihm im Friseursalon von Achen die Haare geschnitten wurden, dachte Stephan über seine Eltern nach. Er hatte nie verstanden wie seine lebenslustige und gesellige Mutter an einen Muffkopf wie seinen Vater geraten konnte. Ein Betonklotz war humorvoller als sein alter Herr und auch gesprächiger. Schon als Kind hatte Stephan sich gewundert, wie es gekommen war, dass seine Eltern zusammen gefunden hatten. Seine Mutter war so ganz anders als ihr Mann. Sie liebte Partys. Sie mochte Besuch im Haus. Sie lud Freundinnen zum Kaffeeklatsch oder zum Grillen ein. Im Sommer verging kein Wochenende ohne Grillparty.
Seinem Vater wäre so etwas im Traum nicht eingefallen. Hätte die Mutter nicht für Besuch gesorgt, hätten sie allein in ihrem Haus gehockt. Stephan wäre jede Wette eingegangen, dass das seinem Vater am besten gefallen hätte. Er nahm die Besucher und Partys und Grillfeiern hin, aber er ergriff nie die Initiative und er organisierte nie ähnliche gesellschaftliche Ereignisse. Es war ein Wunder, dass er sich beim Grillen nicht in sein Zimmer absetzte, um seine Briefmarken anzuschauen.
Und doch hatte seine Mutter seinen Vater geliebt.
Schon komisch, dachte Stephan auf der Fahrt zurück nach Rhensach. Er nahm die Straße über Runsach, weil auf der Bundesstraße der Feierabendverkehr einsetzte.
In Runsdorf fuhr er am Dorfplatz an der alten Kapelle vorbei. Die Marienkapelle bildete den Dorfmittelpunkt, ein kleiner romanischer Bau aus dem frühen Mittelalter mit schönen alten Glasfenstern, einem geschnitzten Marienaltar und vom Alter gedunkelten Holzbänken.
Als Stephan noch in Runsdorf wohnte, hatte er sich das Kirchlein angesehen. Der geschnitzte Altar war eine Pracht und er wunderte sich, dass die Kapelle von Runsach nicht weit über die Dorfgrenzen bekannt war. Man fand sie in keinem Fremdenführer. Rechts und links des Altars gab es seltsame Rundpfeiler aus Stein, die vorne geschnitzte Kassetten hatten, die wie künstliche Türen aussahen. Die Fenster zeigten Glasmalereien, von denen die meisten noch aus dem Mittelalter stammten.
Vorne am Altar brannten manchmal ewige Lichtlein und gelegentlich betete ein altes Mütterlein in der Kapelle. Jemand hielt das Kirchlein sauber, aber Stephan hatte nie gesehen, wer das tat.
Die Kapelle war an einen hoch aufragenden Felsblock angebaut. Der geschnitzte Altar stand vor der Felswand, die die Hinterwand des Kirchleins bildete. Die zwei turmartigen Steinsäulen rechts und links waren an den Fels angebaut.
Stephan nahm an, dass der Fels eine uralte heidnische Kultstätte war und die katholische Kirche deswegen die Kapelle an den Felsen angebaut hatte. So war man im ganzen Land mit heidnischen Kultplätzen verfahren. Einfach eine Kirche drüber bauen, um die Leute von den alten heidnischen Bräuchen abzubringen und in die Kirche zu kriegen.
Eine schöne kleine Kirche, dachte Stephan, als er an der Marienkapelle vorbeifuhr. Leider hat es in Runsdorf keine schönen Leute. Nur Kowak-Pack und die Mischpoke der Huber-Schulz-Connection.
„Wie gut, dass es die Marienkapelle gibt“, murmelte Stephan. Er fuhr aus Runsach hinaus in Richtung Rhensach. Sein neues Heimatdorf lag keinen Steinwurf von Runsach entfernt. „Es lebe die Marienkapelle!“ rief Stephan. „Ein Hoch auf sie! Ihr Kowaker habt es übertrieben. Nun tragt ihr die Folgen, Leute. Man kann es treiben und man kann es übertreiben und ihr lieben Kowaks habt es mehr als übertrieben. Mein ist die Rache. Nun wird zurückgeschossen. Dreckigkeit für Dreckigkeit wird vergolten. Ihr kommt mir nicht davon. Räudiges Pack!“
Stephan grinste in sich hinein: „Wie gut dass es die Marienkapelle gibt. Es lebe die Marienkapelle. Amen!“
Als er vor seiner Garage ausstieg, sah er die kleine Elfe wieder. Das Mädchen kam von rechts und lief an Eugen Niedermeyers Grundstück vorbei. Die Kleine war vielleicht zehn Jahre alt. Sie hatte braunes Haar und hellbraune Augen und den grazilen Körperbau einer Elfe.
Als das Mädchen ihn sah, lächelte es und grüßte freundlich: „Guten Tag.“
„Guten Tag“, grüßte Stephan zurück. Er sah dem Mädchen nach wie es leichtfüßig die enge Dorfstraße entlang schritt. Wie immer löste der Anblick der Kleinen etwas in ihm aus. Er konnte sich keinen Reim darauf machen. Gleich am ersten Tag in seiner neuen Heimat war ihm das Mädchen aufgefallen. Damals hatte sie ihn gegrüßt und der Blick aus ihren hellbraunen Augen hatte etwas in Stephans Seele zum Klingen gebracht.
Was ist los mit mir? Was schaue ich kleinen Mädchen hinterher?
Stephan drehte sich um. Er lud die Einkäufe aus dem Kofferraum und schleppte sie zum Haus. Der Leutnant kam an den Zaun geschossen und begrüßte ihn mit einem freudigem Winseln.
Stephan schaute noch einmal die Straße hinauf. Die kleine Elfe war nicht mehr zu sehen. Vielleicht war sie in die Gasse bei dem Haus weiter oben abgebogen. Sie musste hier irgendwo wohnen. Stephan hatte keine Ahnung, wo. Er kannte außer Eugen Niemeyer noch niemanden in Rhensach.
Stephan Harrer war ein geselliger Mensch wie seine Mutter. Er liebte es, mit Freunden etwas zu unternehmen, zu grillen, schwimmen zu gehen oder ein Wochenende auf dem Campingplatz zu verbringen.
Aber im Gegensatz zu seiner kontaktfreudigen Mutter war Stephan beim Kennenlernen von fremden Menschen eigenartig gehemmt, fast schüchtern. Da schlug das Erbe seines Vaters durch. Stephan tat sich schwer, auf fremde Menschen zuzugehen. Er hatte Probleme, Bekanntschaften zu schließen. Dazu mussten immer die Anderen den Anfang machen. Sogar bei seinen Freundinnen war das so gewesen. Manchmal verfluchte Stephan seine Schüchternheit.
Komischerweise verflog die innerhalb kürzester Zeit, wenn er jemanden einmal näher kennengelernt hatte. Doch das Herstellen des ersten Kontaktes fiel ihm unendlich schwer. Es kostete ihn Überwindung, von sich aus auf Menschen zuzugehen.
„Haben Herr Leutnant gut auf Haus und Hof aufgepasst?“ fragte er den Großspitz.
„Waff!“ antwortete der Leutnant.
Stephan griff in die Einkaufstasche: „Haben Herr Leutnant Lust auf ein Wiener Würstchen?“
„Waff! Waff!“ antwortete der Leutnant wie aus der Pistole geschossen.
Stephan öffnete das Gartentor und gab dem Hund das Würstchen zu futtern. „Du bist mein Allerbester“, sagte er. „Was täte ich nur ohne dich.“
Noch einmal schaute er die Straße hinauf. Die Elfe war verschwunden und Stephan wunderte sich darüber, dass ihm das ein Gefühl des Verlustes bescherte.

11.02.2015 18:37 Stefan Steinmetz ist offline Email an Stefan Steinmetz senden Beiträge von Stefan Steinmetz suchen Nehmen Sie Stefan Steinmetz in Ihre Freundesliste auf
Hans_D_Bell
Gast


Lieber Stefan, Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

während ich das schreibe, wähne ich dich auf der Nachtschicht.

Ich wünsche Dir, dass die Zeit schnell vergeht und du einen schönen Tag verleben kannst.

Ich freue mich auf den nächsten Teil. Schade finde ich, dass ich keinen der Orte auf der Karte finden kann. Somit bleibt es dein Geheimnis wo diese Kapelle steht, die ich zu gerne selbst einmal in Augenschein nehmen würde.

12.02.2015 02:07
carolne1960 carolne1960 ist weiblich
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Kann mich nicht entscheiden ob Stephan nun ein Matze - Typ ist oder doch ein schizophräner (schreibt mann so?) Typ ist. verwirrt
Ich hoffe auf ersteres.

__________________
Was ist der Mensch - nur ein flüchtiger Gedanke - nicht zu greifen - nicht zu fassen. Stets schweigend mit sich im Gespräch vertieft durforsch er sich und findet sich nie.
Der Traum ist die wahre Wirklichkeit. großes Grinsen

12.02.2015 03:04 carolne1960 ist offline Email an carolne1960 senden Beiträge von carolne1960 suchen Nehmen Sie carolne1960 in Ihre Freundesliste auf
Bianca Bianca ist weiblich
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Entweder Stephan ist unschuldig und kein Schrazl, wird den Schrazl aber irgendwann entdecken und hinter die Elfen kommen oder er hat eine gespaltene Persönlichkeit und weiss nicht dass er selbst der Schrazl ist großes Grinsen

ich bin gespannt wie es weitergeht cool

12.02.2015 10:45 Bianca ist offline Email an Bianca senden Homepage von Bianca Beiträge von Bianca suchen Nehmen Sie Bianca in Ihre Freundesliste auf
Stefan Steinmetz
Administrator




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RE: Lieber Stefan, Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Hans_D_Bell
Schade finde ich, dass ich keinen der Orte auf der Karte finden kann. Somit bleibt es dein Geheimnis wo diese Kapelle steht, die ich zu gerne selbst einmal in Augenschein nehmen würde.


Diesmal sind die Orte reine Erfindung, auch die Kapelle.
Habe die "passenden" süddeutschen Nachnamen im Internet recherchiert.

12.02.2015 13:00 Stefan Steinmetz ist offline Email an Stefan Steinmetz senden Beiträge von Stefan Steinmetz suchen Nehmen Sie Stefan Steinmetz in Ihre Freundesliste auf
Bianca Bianca ist weiblich
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smile) ich hab die Namen auch schon gegoogelt großes Grinsen und nicht gefunden

12.02.2015 13:55 Bianca ist offline Email an Bianca senden Homepage von Bianca Beiträge von Bianca suchen Nehmen Sie Bianca in Ihre Freundesliste auf
Stefan Steinmetz
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Ja, normalerweise lasse ich meine Geschichten gerne hier im Saarland an "echten" Orten spielen. Aber diesmal brauchte ich diesen Erdstall und habe den Roman nach Süddeutschland verlegt.
Mit fiktiven Ortschaften.

12.02.2015 23:09 Stefan Steinmetz ist offline Email an Stefan Steinmetz senden Beiträge von Stefan Steinmetz suchen Nehmen Sie Stefan Steinmetz in Ihre Freundesliste auf
Bianca Bianca ist weiblich
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großes Grinsen ich find es gut smile man ist es einfach nur nicht gewohnt bei deinen Geschichten Drück

13.02.2015 09:26 Bianca ist offline Email an Bianca senden Homepage von Bianca Beiträge von Bianca suchen Nehmen Sie Bianca in Ihre Freundesliste auf
Stefan Steinmetz
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Zitat:
Original von Bianca
großes Grinsen ich find es gut smile man ist es einfach nur nicht gewohnt bei deinen Geschichten Drück


Na warts nur ab! (Oder auf Neudeutsch: Watts App!) großes Grinsen
Du kennst doch die Gruselkinderhorrorgeschichte, die Nicole und Lottchen auf der Busfahrt nach Neualt...ähm...Pinningen erfinden.
Die gips in echt!
Wenn DAS der nächste Roman wird, wirst du sogar die Blumen in deinem Vorgarten wiedererkennen. Augenzwinkern

17.02.2015 00:49 Stefan Steinmetz ist offline Email an Stefan Steinmetz senden Beiträge von Stefan Steinmetz suchen Nehmen Sie Stefan Steinmetz in Ihre Freundesliste auf
Bianca Bianca ist weiblich
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Boah echt jetzt??? großes Grinsen Da bin ich ja gespannt wie e Schnellerboge großes Grinsen

17.02.2015 09:28 Bianca ist offline Email an Bianca senden Homepage von Bianca Beiträge von Bianca suchen Nehmen Sie Bianca in Ihre Freundesliste auf
 
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