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Stefan Steinmetz
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Dabei seit: 10.02.2006
Beiträge: 1690

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Liebe Leser
Ich möchte euch heute mal was präsentieren, das ich in einem anderen Forum aufgelesen habe. Es ging darum, dass sehr wenige Leser mal einen kleinen Kommentar dalassen, wenn sie Geschichten oder Geschichteneinzelteile gelesen haben.
Vielleicht denkt ihr euch nichts dabei, aber für uns Autoren ist es ehrlich gesagt recht schwer zu verkraften, wenn wir einer eisig schweigenden Leserschaft gegenüber stehen, die partout keinen Ton von sich gibt.
Man fängt an, sich zu fragen: Was denken die eigentlich, wenn sie meine Sachen lesen? Gefällt es ihnen? Wie finden sie meine Schreibe?
Anbei mal ein Teil des Beitrages aus dem anderen Forum:

Beitrag aus einem anderen Forum, wo im Laufe von drei Jahren rund zwei Drittel der Autoren "ausgestorben" sind, weil sie wegen mangelnder Rückmeldung verunsichert und ausgebrannt waren:
Zitat:
Original von Cliff


Der Lohn eines ´Künstlers´ ist doch der Applaus. Man stelle sich ein Konzert vor, bei dem die Halle stumm bleibt, obwohl hunderte oder sogar tausende Menschen anwesend sind.

Gruß an alle - Cliff


Lieber Cliff, das hast du wirklich schön ausgedrückt und ehrlich gesagt, dieses Gefühl habe ich auch so manches Mal. Aber man kann dein Argument - wie alle anderen - ganz einfach umdrehen.
Wenn du einen stummen Leser damit ansprechen würdest, würde der dir antworten: "Na und?! Ich geh ja auch in Kinofilme und da klatscht keiner! Alle hocken sich still hin, gucken und gehen danach still wieder weg!"

Wie du siehst, ist der "Künstler" am Ende immer der Dumme, egal wie man es dreht.

Aber inzwischen schlägt das Pendel in die andere Richtung aus. Das jahrelange eisige Schweigen hat mehr und mehr gute Autoren "absterben" lassen. Das grimmige "Wegfressen" ohne das kleinste bisschen Feedback hat SchreiberInnen ausbrennen lassen und nun gehen sie - einer nach dem anderen. Es wird immer ruhiger in den Foren. Die Schreiber sterben aus.

Wenn ich an früher denke: Mann! Da hagelte es auf den Geschichtenseiten tagtäglich neue Geschichten und Roman-Einzelteile. Aber seit etwa drei Jahren wird es immer stiller.
Vielleicht kapiert ja der eine oder andere stumme "Wegfresser" am Ende, dass es seine "Schei..-Egal-Mentalität" war, die die AutorInnen haben verstummen lassen.

Die meisten SchreiberInnen schreiben halt nicht nur des Schreibens wegen. Wie Musiker und Theaterschauspieler wünschen sie sich den von dir erwähnten Applaus, ein Feedback, das Übermitteln von Reaktionen. Damit sie wissen, wie ihre "Kunst" beim Leser ankam und ob sie was verbessern könnten. Und natürlich freuen sie sich auch einfach nur am Applaus.

Der kommt nicht.
Das macht sehr, sehr, sehr unsicher! Vor allem Anfänger und Amateure.

Semi-Profis wie mich interessiert es nicht ganz so stark. Allerdings macht sogar mir das eisige Schweigen zu schaffen. Ich habe ein dickes Fell und denke mir: "Leckt mich doch am A...! Ich schreibe, weils mir Spaß macht."
Allerdings sind Schreiben und Veröffentlichen zwei völlig unterschiedliche Dinge. Ich habe als Kind und Jugendlicher schon geschrieben, aber nie veröffentlicht. Ich schrieb in Notizbücher und nur für einen einzigen Leser: Mich. Denn ich schreibe die Sachen, die ich gerne lesen möchte, die ich aber nirgends zu lesen finde.

Mit dem Veröffentlichen aber ist es eine andere Sache. Momentan fühle ich mich -ganz ehrlich gesagt - sehr komisch. Da haben ne Menge Leute JAHRELANG geheult und gejammert, dass ich doch bittebittebitte ENDLICH den neuen Nachtkindroman schreiben soll und nun, wo ich es tue, komme ich mir vor, als hätte man mich splitternackt in der Antarktis ausgesetzt. Eisiges Schweigen allüberall.
Nein, das fühlt sich nicht besonders gut an.
Ich werde weiter veröffentlichen, aber nur, weil es mir -sagen wir mal- wurscht ist, ob außer meinem wichtigsten Leser (ich selber) noch andere mitlesen.

Meiner Schreibmotivation ist dies allerdings in keiner Weise zuträglich. Die Einzelteile erscheinen in loser und recht langsamer Folge. Wenn ich mal keinen Bock habe, schreib ich eben nicht. Dann geh ich lieber ins Hallenbad, oder spazieren oder abends essen oder ins Kino.
Wenn viele Kommentare kamen (früher), sorgten die im Umkehrschluss dafür, dass ich mich regelrecht ins Schreiben "verbissen" habe.

Wir sind keine Musiker.
Anscheinend sind wir für die Leser nur "Kinoprojektoren" und die bekommen nun mal keinen Applaus.

Damit muss man leben.
Und manche können damit nicht leben.
Die "sterben".
Viele sind bereits "tot".
Es werden weitere folgen.
Und wenn keiner mehr schreibt, werden sie greinen und flennen, warum denn keiner mehr schreibt. Verstehe einer die Welt! Augen rollen

Da hilft nur: Drauf gepfiffen und schreiben, schreiben, schreiben.
Aber das mit dem zukünftigen Veröffentlichen kann man sich ja dann überlegen, gelle? Augenzwinkern

Was ich damit meine:
Ich werde IMMER schreiben, mein ganzes Leben lang.
Aber vielleicht lasse ich in Zukunft das Veröffentlichen bleiben.

Dich erreicht diese meine Antwort übrigens nicht (mehr). Auch dich haben die stillen Wegfresser mit ihrem eisigen Schweigen vor drei Jahren zu Tode ignoriert. Weitere werden dir folgen ... Augen rollen

Ende des Beitrags aus dem anderen Forum.




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Tja, das wollte ich mal hier gesagt haben, gewissermaßen. Ehrlich gesagt ist es für einen Autoren wirklich extrem schwer, das eisige Schweigen zu ertragen. Man fragt sich: Warum soll ich eigentlich noch schreiben? Interessiert es die "da draußen" überhaupt?
Mal ehrlich: Ist es dermaßen schwer, mal ein kurzes Feedback da zu lassen?
Man klickt unter dem jeweiligen Geschichtenbeitrag auf "Antworten" und schreibt halt mal auf, was man beim Lesen so empfunden hat.
Das darf auch "gemeckert" sein. Immer nur zu!
Was fühlt ihr, wenn ihr meine Geschichten lest? Findet ihr die Storys gut? Oder zu süßlich?
Leidet ihr mit den Personen in den Geschichten mit oder sind sie euch egal, weil die Geschichte zu banal aufgezogen ist?
Ich weiß fast nichts.
Könntet ihr mal bitte ein wenig Rückmeldungen und Feedback da lassen?
Ich bitte euch darum!
Wirklich!

Denn allmählich brenne auch ich aus. Immer nur ins eisig schweigende Nirvana zu schreiben brennt einen auf Dauer aus.
Dieses Schweigen macht einen Schriftsteller genauso fertig wie es einen Musiker fertig macht, wenn tausend Leute in einer Halle hocken und keinen Piep von sich geben.

Wollt ihr, dass ich weiter schreibe?

Dann lasst es mich bitte wissen und zeigt mir, dass ihr mein Zeugs lesen möchtet.

Danke

24.02.2013 22:08 Stefan Steinmetz ist offline Email an Stefan Steinmetz senden Beiträge von Stefan Steinmetz suchen Nehmen Sie Stefan Steinmetz in Ihre Freundesliste auf
 
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