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Stefan Steinmetz
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Stargirl Leonie(20) Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Nach dem Essen half Jannik Leonie beim Abwasch. Als er die fragenden Blicke ihrer Mutter sah, musste er grinsen. „Sie dachten wohl nicht, dass ein Star Geschirr spült, Frau Ammon? Zu Hause muss ich es ja auch machen. Ich habe niemanden, der das für mich erledigt.“
Er holte einen gespülten Teller aus dem Wasser und stellte ihn auf das Abtropfgestell. Leonie holte ihn sich, sobald sie mit dem vorherigen fertig war.
„Ich muss allerdings gestehen, dass ich mir eine Geschirrspülmaschine zugelegt habe, als ich mein Haus kaufte“, fuhr Jannik fort. Er bemühte sich, ein bisschen Small Talk zu machen und dabei nicht zu angeberisch zu klingen. Das Muttertier war misstrauisch, das spürte er.
Sie denkt pro Minute mindestens fünfmal, dass Leonie erst fünfzehn ist, überlegte er. Und sie ist der Meinung, dass ihr Töchterlein entschieden zu jung ist für die große Liebe. Selbstverständlich hat sie selbst im gleichen Alter angefangen. Aber entweder will sie nicht, dass Leonie „den gleichen Fehler wie ich begeht“, oder sie denkt: „Bei mir war das etwas anderes!“ Hauptsache, sie kann sich einreden, Leonie vorzusagen, dass sie noch viiiiel zu jung ist.
Er seufzte innerlich. Eltern konnten echt grässlich sein. Die einen kümmerten sich einen Dreck um ihre Sprösslinge und die anderen regierten wie Despoten und wollten alles bestimmen. Wenn das Jungvolk in die Pubertät kam, wurde es wirklich schlimm.
Im Geiste konnte er beinahe die Stimme von Sonja Ammon hören, wie sie zu Leonie sagte: „So lange du die Füße unter meinen Tisch streckst …!“
Voll ätzend, das!
Aber ein wenig konnte er Leonies Mutter auch verstehen. Er war nicht irgendein Junge aus der Schule. Er war ein Musikstar. Er war berühmt. Es war allgemein bekannt, dass berühmte Musikstars nicht unbedingt der Norm entsprachen. Sie hatten dauernd wechselnde Liebschaften. Sie lebten nur im Hier und Jetzt und nahmen sich, was sie wollten. Sie tranken. Und sie nahmen Drogen.
Sieht man ja bei Florian, dachte er. Old Bennett ist ein wandelndes Klischee. Wenn das Muttertier den bloß nie kennenlernt!
So wie er Sonja Ammon einschätzte, würde die Frau auf den ersten Blick erkennen, dass Florian Bennett ständig stoned war.
Nach dem Abwasch lud Leonie ihn in ihr Zimmer ein. Er folgte ihr nur zu gerne. Er wollte dem forschenden Blick des Muttertiers entkommen.
Leonies Zimmer war winzig. Ein Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch, zwei Stühle, sowie ein kleines Beistellschränkchen und einige Wandregale waren die spärliche Möblierung. Mehr hätte auch nicht in den kleinen Raum gepasst. Jannik fühlte sich beengt. Er kam sich vor wie eine dicke Hummel in einer kleinen Pappschachtel. Aber er war wenigstens den Augen des Muttertiers entronnen. Allerdings ließ Leonie die Zimmertür offen.
Jannik sah ein einsames Poster der Peoples an der Wand neben den Regalen hängen. Es zeigte die vier Jungs im Studio auf genau der Bank, auf der Leonie bei den Aufnahmen gesessen hatte. Ein kleines Herzchen war mit rotem Kugelschreiber neben Janniks Gesicht gemalt.
Auf dem Schreibtisch lag ein aufgeschlagenes Heft. Jannik schaute die Zeilen an. „Fathers House“ stand in sauberer rundlicher Mädchenschrift ganz oben. Es war die Schrift, die er aus Leonies Bittbrief kannte. Jannik überflog die Zeilen. Es ging um ein altes Haus mit einem großen Garten, mit verträumten Ecken und alten Obstbäumen und einer mit Moos überzogenen Mauer.
„Das ist cool“, sagte er. „Cool ist auch, dass du es gleichzeitig auf Deutsch und auf Englisch geschrieben hast. Ein schönes Gedicht.“
„Es ist mir eingefallen, als ich an meinen Vater dachte“, sagte Leonie. Ihre Stimme klang leise und zurückhaltend. „Ich denke in letzter Zeit oft an ihn, vor allem, wo wir uns das Haus angesehen haben. Ein ehemaliger Arbeitskollege meines Vaters hat Mutti davon erzählt. Vater hat das Haus gesehen und fand es toll. Mutti hat es gekauft. Wir werden dort in Zukunft leben. Wir waren schon dort. Es ist voll irre! Es sieht da genauso aus wie in meinem Gedicht.“
Sie wurde ein bisschen rot: „Eigentlich ist es gar kein Gedicht.“ Sie zögerte.
„Nein?“, fragte er. „Was dann?“
„Ein Song“, antwortete sie. Die Röte auf ihren Wangen nahm zu. Es sah niedlich aus, fand er.
„Ein Song?“
„Ist mir so eingefallen“, sagte sie. Er merkte, dass sie schnodderig klingen wollte. Sie tot so, als wäre es nichts Besonderes.
Jannik nahm das Heft in die Hand: „Wie geht die Melodie?“
„Ich … da ist …“, nuschelte Leonie. Jetzt wurde sie richtig rot. „Sie … ist noch nicht fertig.“
„Macht nichts“, sagte Jannik. „Singst du es mir vor?“
Sie biss sich auf die Lippen und schaute ihn mit großen Augen an. „Vorsingen?“
„Bitte!“
Sie ging zum Schrank und holte eine Konzertina heraus. Sie setzte sich mit dem kleinen Handzuginstrument auf den Stuhl am Schreibtisch. Jannik holte den anderen Stuhl und nahm neben ihr Platz. Er nahm die Mundharmonika aus der Gürteltasche. Er hatte sie immer bei sich für den Fall, dass ihm eine Melodie einfiel. Es war eine chromatische Harp, bei der man durch Betätigung eines Schiebers auch Halbtöne spielen konnte.
„Fang an!“, sagte Jannik aufmunternd zu Leonie.
Sie atmete tief durch. Dann begann sie, auf der Konzertina zu spielen. Auf ein perlendes Intro folgte langsamer, getragener Gesang. Es klang nach Ballade. Sie hatte eine schöne Stimme, fand Jannik. Nach der ersten Strophe begleitete er sie auf der Mundharmonika. Beim Refrain terzte er Leonie aus. Gruppengesang, wie er es von den Peoples kannte.
„Das war’s“, sagte Leonie, als die letzte Zeile gesungen war. „Wie ich sagte: Es ist noch nicht fertig. Ich bin nicht so gut im Musik erfinden. Gedichte schreiben liegt mir mehr.“
„Das war gar nicht übel“, sagte Jannik. „Ich finde den Song cool. Man müsste das Lied ein wenig aufpeppen.“ Er schaute das Mädchen an: „Warum gehst du nach dem flotten Intro auf langgezogene Töne über? Klar, es ist eine Ballade, was eher Langsames, aber die Konzertina ist ein bewegliches Instrument mit vielen Knöpfen und Akkorden. Warum behältst du die Spielweise deines Intros nicht bei?“
Er summte eine Tonfolge, langsam und getragen zuerst, genau wie Leonie es auf der Konzertina gespielt hatte. Dann summte er die Melodie schneller und mit auf und absteigenden Tönen. „Spiel es mal so, Leonie! Dadurch wird die Hintergrundmelodie rhythmischer und voller. Dein Gesang bleibt gleich. Du wirst sehen, das klingt besser.“ Er lächelte sie an: „So funktioniert irische Folkmusik. Probier es mal. Schnellere Tonfolgen und wechsle die Akkorde öfter.“
Sie spielten den Song erneut. Diesmal unterlegte Jannik Leonies flottes Konzertinaspiel mit langgezogenen Mundharmonikatönen. Während sie den Refrain sang, spielt er schnelle Tonfolgen, die ihre Singstimme mit passenden Untertönen umrankten.
„Das klingt viel schöner!“, rief Leonie, als sie das Lied beendeten. Sie klang begeistert. „Wie machst du das?“
Er zuckte die Achseln: „Komponieren. Arrangieren. So nennt man das. Lernt man, wenn man Songs schreibt.“
„Ist es jetzt richtig so?“, wollte Leonie wissen. „Könnte man das Lied so aufnehmen? Oder kann man noch mehr verbessern?“
Jannik zeigte auf die englischen Liedzeilen: „Hier, die dritte Zeile.“ Er spielte die Melodie so wie Leonie sie gesungen hatte. „Klingt arg nach typischer deutscher Alpenmusik“, meinte er. „Ist ja nicht schlimm, aber das Lied handelt von einem verträumten Garten, der halb in Vergessenheit geraten ist. Sing die dritte Zeile in Moll. Lass es ein wenig wehmütig klingen. So etwa!“ Er spielte die Zeile auf der Mundharmonika vor. „Hmmm … nein! Klingt auch nicht gescheit. Mist!“
Leonie schaute ihn fragend an: „Wie denn jetzt?“
„Ich hab’s im Kopf“, sagte er. Er versuchte es noch einmal mit der Mundharmonika . „Geht nicht. Warte! Ich weiß: Es sind keine Einzeltöne! Das ist es! Es sind Akkorde! Okay, du singst so.“ Er spielte die Melodie für Leonie. „Ich mache den Rest mit der Harp. Und im Refrain, also da vorne, bring doch mal eine Synkope mit rein, so einen kleinen Aussetzer, wenn der Blick von dem alten Birnbaum auf die mit Moos bewachsene Mauer schwenkt.“
Sie spielten das Lied noch einmal. In der dritten Zeile sang Leonie jetzt in Moll und Jannik ergänzte ihre Stimme mit den passenden Begleittönen. Es enstanden perfekte Akkorde.
„Das klingt jetzt besser“, fand Jannik, als sie den Song beendeten.

Sonja Ammon stand in der Tür und lauschte dem Spiel ihrer Tochter und des jungen Mannes. Es klang schön, fand sie. Leonie war voll und ganz bei der Sache. Sie hatte vor Aufregung rote Backen. Immer wieder warf sie Jannik verliebte Blicke zu.
Ach, Mäuschen!, dachte Sonja. Wenn das nur gutgeht. Hoffentlich! Musste es ausgerechnet ein Musikstar sein?
Leonie schaute auf: „Hast du das gehört, Mutti?“
Sonja nickte. „Ihr seid prima, ihr beide.“
„Das war Jan“, sagte Leonie. „Er kann fantastisch komponieren und arrangieren.“
„Ich habe nur arrangiert“, wehrte Jannik ab. „Das Kompionieren hast du erledigt. Ich habe die Melodie nur überarbeitet. Also teilen wir uns die Prozente für die Musik. Für den Text sahnst du alleine ab.“
„Wie … absahnen?“, fragte Leonie.
„Die Tantiemen auf den Song“, erklärte Jannik, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. „Es gibt dreiunddreißig Prozent für Musik und Text. Halbe halbe Musik und Text. Bei der Musik machen wir zwei dann nochmal halbe halbe. Die haben wir ja zusammen erfunden. Ich bringe demnächst einen Vertrag mit. Den muss deine Mutter für dich unterschreiben, weil du noch nicht volljährig bist.“
„Ich versteh nicht“, sagte Leonie hilflos. „Soll das heißen, du willst das Lied aufnehmen?“
„Unbedingt“, sagte Jannik. „Der Song passt total gut auf unsere neue CD.“ Er wandte sich an Sonja: „Wenn Sie nicht möchten, dass ihre Tochter namentlich erwähnt wird, kann man einen Künstlernamen auf der CD abdrucken. Little Fairy vielleicht oder Garden Fairy.“
Sonja war zu verblüfft, um Einwände zu erheben. Der junge Mann ging ganz schön ran. Er tat so, als wäre es normal, dermaßen in Leonies Leben einzugreifen.
„Das wird kein Nummer eins Hit“, fuhr Jannik fort. „Aber es steckt trotzdem Geld drin. Die Einnahmen kann Leonie zurücklegen für später. Für eine gute Ausbildung zum Beispiel oder ein Studium.“ Er nahm das Heft und las den Text in der deutschen Fassung.
„Und so sieht der Garten in eurem neuen Haus tatsächlich aus?“, wollte er wissen.
„So ähnlich“, antwortete Leonie. „Hey, du kannst es dir ja anschauen. Mutti fährt nachher hin. Der Mann von der Heizungsfirma kommt und schaut nach, wo die neue Heizung eingebaut werden soll. Wir könnten mitkommen und uns den Garten ansehen. Dann zeig ich dir auch mein neues Zimmer. Das ist voll groß.“ Sie machte eine Geste, die ihr ganzes Zimmerchen umfasste. „Nicht so eine Hamsterbox wie das hier?“ Sie schaute zu Sonja hoch: „Können wir mitkommen, Mutti?“
„Sicher“, antwortete Sonja. Sie wartete Janniks Antwort ab.
„Warum nicht?“, sagte der. „Du hast mich neugierig gemacht. Das Haus steht in Berlebach, hast du gesagt? Dann könnten wir danach noch zu Luigi fahren.“
„Das wäre fein“, fand Leonie. „Das Haus steht im Kirchenweg - Nummer 9.“
„Das alte Schulmeisterhaus?“ fragte Jannik. „Das kenne ich. Ein alter Schulfreund hat direkt nebenan gewohnt. Ich bin von Niederlangenbach oft mit dem Fahrrad rüber nach Berlebach gekurbelt und habe ihn besucht. Da ist ein riesen Grundstück dabei.“
„Mutti hat gesagt, es misst einen halben Morgen“, sagte Leonie.

*

Sie standen im Obstgarten. Jannik begutachtete die Bäume mit fachmännischem Blick. „Die sind wirklich alt. Es ist Zeit, sie zu roden. Schade eigentlich. Es sieht so schön romantisch aus. Aber eine gescheite Ernte wird es nicht mehr geben.“ Er machte eine Geste: „Die da hinten müssen als Erste fallen. Dann immer der Reihe nach bis hier vorne.“ Er klopfte gegen die borkige Rinde eines großen Baumes. „Das ist ein Birnbaum. Oder eine Quitte. Jedenfalls ist er viel jünger als die anderen. Der kann stehenbleiben und an ihm machen wir den Flaschenzug für die letzte Fällung fest. Max hat solche Flaschenzüge, also er kann die von seinen Eltern ausborgen.“
Er lächelte Sonja zu: „Wir könnten nächste Woche loslegen, wenn das Wetter mitspielt. Wird wohl zwei Tage dauern, vielleicht sogar drei. Ich muss schauen, wie ich das mit meiner Arbeit vereinbaren kann.“
Sonja hörte Jannik zu, wie er in kurzen Sätzen beschrieb, wie die alten Bäume mittels eines speziellen Flaschenzuges aus dem Boden gerissen werden sollten.
„Absägen und die Wurzeln im Boden lassen geht nicht“, erklärte Jannik. „Es muss alles raus und die neuen Obstgehölze müssen in frisch ausgehobene Löcher, nicht in die alten. Dort ist der Boden verbraucht.“
Der ist ganz schön durchsetzungsfähig, dachte Sonja. Genau wie eben, als es um dieses Lied ging. Bandleader. Leader. Leiter. Anführer. In seiner Band muss er wohl auch immer führen. Er schreibt die Songs und arrangiert sie. Dann muss die Band sie lernen. Ein richtiger Befehlshaber.
Aber es fühlte sich nicht negativ an. Es wirkte eher beruhigend, dass der junge Mann wusste, wo es langging. Er war einer, der anpackte. Irgendwie erinnerte er sie an jemanden.
„Gehen wir ins Haus“, sagte Sonja. „Der Heizungsbauer müsste jeden Moment kommen.“
Leonie hängte sich bei Jannik ein: „Ich zeige dir mein Zimmer oben unterm Dach. Komm, Jan!“
Jannik ließ sich das Haus von innen zeigen. Wieder hatte Sonja Ammon das Gefühl, ein Deja-Vue zu erleben.
Der Junge hat etwas an sich. Das macht ihn so anziehend für Leonie. Vielleicht war ihre Tochter ursprünglich in den Bandleader der Peoples verschossen gewesen, aber inzwischen war sie in Jannik Faber verliebt und zwar bis über beide Ohren.
Sonja schaute sich das karierte Flanellhemd des Jungen an. Es erinnerte sie an jemanden. Dann seine Art, sich durch die Haare zu fahren und wie er Leonie anlächelte.
Es traf sie wie ein Schlag.
Christoph! Mein Gott, er hat Gesten an sich wie Christoph! Auch das Hemd.
Ihr verstorbener Mann hatte gerne Flanellhemden getragen. Er war sich mit der Hand auf die gleiche Weise durchs Haar gefahren wie Jannik.
Ist sie deshalb in ihn verknallt? Weil er sie an ihren Vater erinnert? Es muss etwas unbewusstes sein. Sie war erst neun, als Christoph starb. Irgendwo in ihrem Unterbewusstsein hat sie die Gesten ihres Vaters gespeichert.
Sie liefen nach unten.
„Wollen wir noch zu Luigi?“, fragte Jannik. Leonie stimmte begeistert zu.
Jannik gab Sonja die Hand: „Es war schön, Sie kennenzulernen, Frau Ammon. Ich rufe an, sobald ich weiß, wann Max und ich anrücken können, um die Bäume umzumachen. Wann hätten Sie denn Zeit?“
„Wann immer du anrückst, Jannik“, antwortete Sonja. „Ich arbeite als freie Übersetzerin und kann mir die Arbeitszeit einteilen, wie ich will.“
„Prima!“, meinte er. „Das wird ja easy. Wir fahren dann mal. Tschau.“
Er ging mit Leonie zu dem grauenhaft verunstalteten Auto und hielt ihr die Beifahrertür auf. Dann stieg er selbst ein und fuhr los. Sonja sah den beiden hinterher.
Wie Christoph, dachte sie. Diese Gesten. Nicht alle, nur zwei oder drei.
Es war ein bisschen unheimlich gewesen, fand sie. Und seltsam dazu. Sie war dem jungen Mann gegenüber nicht mehr so misstrauisch wie zu Beginn ihrer Bekanntschaft.

30.05.2019 17:26 Stefan Steinmetz ist offline Email an Stefan Steinmetz senden Beiträge von Stefan Steinmetz suchen Nehmen Sie Stefan Steinmetz in Ihre Freundesliste auf
 
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